Flacht an der Aar

Flachts Bürger säuberten ihre Heimatgemeinde. Alle packten kräftig mit an. Klemens (7) war einer der fleißigsten Helfer. Foto: Kahl

Ohne Freiwilligen-Hilfe kein Umwelttag

Flacht. „Das ist unverschämt was die Leute alles einfach irgendwo in die Natur schmeißen“ entrüstete sich am Samstagmittag der siebenjährige Clemens, Sohn des Flachter Ortsbürgermeisters Timo Schneider.


Klemens war im Rahmen des Umwelttages der Aargemeinde mit weiteren Freiwilligen in der gesamten Gemarkung unterwegs. Rund 20 Köpfe zählte die Mannschaft, die Schneider in Gruppen losschicken konnte. Schwerpunkte waren in diesem Jahr das Gelände um den Fischweiher, am Sportplatz und am Rad- und Wanderweg. Am Ende war ein riesiger Container gefüllt. Getreu dem Müll-Motto von Heinz Erhard: „Lasst uns von Abfall zu Abfall eilen – dem Müll eine Abfuhr erteilen“, sammelten die großen und kleinen Flachter „Heinzelmänner- und Frauen“ in der fast vierstündigen Aktion alles ein, was nicht in die Landschaft gehört. Alle Helfer wurden auf Kosten der Gemeinde anschießend mit einem Imbiss und Umtrunk beköstigt. Schneider bedankte sich nochmals bei allen Freiwilligen, auch für die kostenlose Gestellung von vier Traktoren mit Anhängern, mehreren Schubkarren, sowie Schaufeln und Besen. rpk